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siehe: www.myspace.com/akkordsport

Flöte-Sascha Rathey; Violine-Michael Speth; Viola-Lorenz Unger; Cello-Heinrich Weeth; Kontrabass-Rüdiger Kurz; Klavier-Olli Prechtl
Das
Akkordsport-Sextett verfolgt als Konzept eine grundsätzlich jeder Stilistik
gegenüber offene Haltung. So sieht es die Arbeitsweise dieses jungen Ensembles
vor, jedem Musiker die Möglichkeit einzuräumen, selbst kreative Projektideen zu
entwickeln, die dann gemeinsam ausgearbeitet werden. Eine Aufgeschlossenheit
gegenüber anderen Kunstformen versteht sich vor diesem Hintergrund nicht nur
von selbst, sondern ist im Sinne einer interdisziplinären Symbiose
ausgesprochen erwünscht.
Unser
Selbstverständnis und die daraus resultierende Arbeitsweise sind deshalb
vielleicht am ehesten mit einer Band vergleichbar. Die menschliche Seite und
die persönliche Ebene stehen dabei im Zentrum. So gibt es zum Beispiel keine
festgelegte Ensemblehierarchie wie in (Salon-)Orchestern oder
Kammermusikensembles. Jeder Musiker kann seiner Kreativität freien Lauf lassen,
nach dem Motto: „Erst mal machen, dann reflektieren.“
Dem
liegt die Idee zu Grunde, sich selbst hinter den Fassaden von MTV, Spex, dem
Klassikbetrieb und jahrelanger Ausbildung an Musikhochschulen wiederzufinden.
Im Vordergrund steht hier die Suche nach dem ursprünglichen, inneren Zugang zur
Musik, der Frage nachgehend: „Wo stehen wir, wer bin ich, wie kann ich mich
direkt und ohne Umwege auf meinem Instrument ausdrücken?“
Als
Ausgangspunkt dient uns hierzu Musik der letzten Jahrhundertwende, an der sich
die romantische Idee der Identitätserforschung im historischen Kontext
betrachten lässt. Das musikalische Material wird dabei assimiliert, mit dem
Ziel einen eigenständigen Ausdruck zu entwickeln. Aus dieser Haltung heraus
setzen wir uns dem inneren des Klangspiels aus, um den Zusammenhang des
Moments, der Befindlichkeit in der Musik zu extrahieren.
Alle
sechs Musiker des Ensembles studierten klassische Musik an Musikhochschulen in
Stuttgart, Wien oder München und lernten sich während ihrer Studienzeit kennen.
Neben
der klassischen Ausbildung am Instrument können die, vom Stuttgarter über den
Bodenseeraum bis Bayern stammenden Musiker auf ausgeprägte individuelle
Fähigkeiten in den Bereichen Elektronische Musik, Pop, Rock, Jazz, Neue Musik,
Historische Aufführungspraxis, Orchestererfahrung, Arranging und Komposition
zurückgreifen.
Zur
Zeit entwickeln und spielen wir diese Programme:
„Freischwimmer“
(2009) -
Die Kapelle interpretiert und improvisiert entlang den Ufern der Salonmusik
„Zoo“ eine
begehbare Musik-Theater Installation (2010) - (für Kinder ab 4 Jahren) mit Anna Drescher (Regie), Mia Gideon (Artwork siehe www.rosinenburg.de)
„Kinderhörspielproduktion“
(2008) -Hopplahopp, das kleine Känguru Jimmy auf Reisen.
Ein musikalisches Hörspiel für Kinder von fünf bis acht Jahren. http://www.spektral-records.de/index2.php?08036_Hopplahopp
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